Im Kampf gegen Rheuma – Heisteria pallida

Wenn sich der Winter verabschiedet und die Tage länger werden wächst bei den meisten Menschen das Bedürfnis, sich in der freien Natur zu bewegen. Wer jedoch unter Gelenkbeschwerden und Schmerzen leidet, dem vergeht rasch die Lust auf körperliche Aktivität. Ein unscheinbarer Baum aus den brasilianischen Tropen verspricht Abhilfe. „Heisteria pallida“ heißt der Baum, dessen Arzneiwirkung der Nürnberger Apotheker Dr. rer. nat. Wolfram Wiemann vor vielen Jahren entdeckte. Die Rinde der Pflanze enthält, wie in pharmazeutischen Untersuchungen nachgewiesen wurde, mehrere Stoffe, die entzündungshemmend wirken und in dieser Form in der Natur so nicht mehr auftreten. Vor allem bei Krankheiten des rheumatischen Formenkreises, aber auch bei anderen entzündlichen Erkrankungen wie Augen- oder Nebenhöhlenentzündungen, Borreliose oder Fersensporn können diese Wirkstoffe ihr Potenzial entfalten. Selbst bei bestimmten Kiefer- und Zahnbeschwerden erweisen sie sich als hilfreich. Heisteria pallida stellt somit eine schonende und gut verträgliche Alternative gegenüber klassischen Therapieformen wie NSAR oder Kortisonpräparaten dar. Das pflanzliche Arzneimittel ist in deutschen Apotheken in zwei verschiedenen Varianten erhältlich: als hoch dosiertes Monopräparat und als Kombinationspräparat, welches zusätzlich einen Extrakt aus Birkenblättern, Teufelskralle und Weidenrinde enthält.

- Orthopress, Ausgabe 02/2009

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